Weblog-Archiv

Stichwort-Suche nach: Notizbuch.

Bier servieren

OMG, die Queen of Shitty Robots Simone Giertz mal wieder mit einer äußerst nützlichen Erfindung :-)

Ask me anything!

Während sich die Deutschen allen Ernstes nach einem Wahrheitsministerium sehnen (mein Gott, was muss der Glaube in die Medien im Allgemeinen aber auch in die eigene Medienkompetenz im Arsch sein!), kann jeder, der auf der Suche nach der reinen Wahrheit ist, seine Fragen seit einiger Zeit auch direkt an mich stellen.

Vor einigen Monaten jedenfalls habe ich mal nebenbei ask.fm für mich eingerichtet, ohne mich näher damit zu beschäftigen oder überhaupt mal den Link auf mein Profil zu teilen.

Wer also schon immer einmal wissen wollte, welches meiner zwei Beine das kürzere ist, was denn am Ende tatsächlich meine »geheime Superkraft« ist (die Antwort findet man auch in einer Folge von Bob’s Burgers), was das furchtbarste »Essen« war, das meine Ex-Freundin O. mir in die Hand gedrückt hat oder weshalb ich in London schon unter Terror-Verdacht von Polizisten notiert worden bin oder was das Süßeste überhaupt war, was die Liebe meines Lebens mir angetan hat, der kann seine Fragen ab sofort hier loswerden. Anonyme Fragen sind auch erlaubt, man sollte auch keinen Twitter- oder Ask-Account besitzen müssen. Also: nur zu, etwas Interaktivität kann am Ende ja nicht schaden ;-)

2016

Neben all den großartigen Künstlern, die das Jahr 2016 nicht überlebt haben (darunter mit Prince der Autor des saddest song ever, der unglaubliche David Bowie und am Ende auch noch der begnadete Sänger George Michael) hatte das vergangene Jahr noch viele andere unangenehme Überraschungen für uns parat. Genügend Stoff für einen Horrorfilm.

Und ich will niemandem die Hoffnung nehmen, aber niemand garantiert uns, dass es 2017 für irgend einen von uns besser wird ;-)

(Via Kraftfuttermischwerk)

Herbst

Herbst. Sonst nichts weiter.

Herbst

Ein von André Gewert (@agewert) gepostetes Foto am

Herbst (2)

Ein von André Gewert (@agewert) gepostetes Foto am

Eine App wie für mich gemacht

Beim Postillon: Neue App ruft automatisch bei Ex an, sobald man betrunken ist

(Ich glaube allerdings, es ist wirklich schon eine ganze Weile her, dass ich so einen Mist gemacht habe :-))

Internet-Abhängigkeit

Wenn die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, wieder einmal vor Online-Sucht und Internet-Abhängigkeit warnt, dann hat sie wahrscheinlich etwas anderes vor Augen, als die Abhängigkeit, die ich in den vergangenen Tagen feststellen musste, nachdem meine o2-Box sang- und klanglos abgeraucht ist.

Mal schnell eine Online-Überweisung machen, eine wichtige E-Mail schreiben, Fernsehen über Zattoo (weil ich im Schlafzimmer ansonsten keinen Fernseh-Empfang habe), Musik hören über Spotify oder einen einfachen Radio-Stream anmachen: all das ging dann eben nicht mehr.

Vor 15 Jahren habe ich angefangen, E-Mails auf dem Handy zu lesen (während Kanzlerin Merkel der Meinung ist, sie habe sich vor noch vor zehn Jahren keine Gedanken über die Digitalisierung machen müssen!), an die letzte Überweisung am Automaten oder am Schalter kann ich mich nicht mehr erinnern. Natürlich bin ich abhängig vom Internet — hierbei von einer Sucht zu reden, wäre allerdings ähnlich sinnvoll wie die Aussage, ich sei stromsüchtig oder krankhaft warmwasserabhängig.

Weil man heute in der Regel von seinem DSL-Provider keine Zugangsdaten mehr mitgeteilt bekommt (seit August dieses Jahres sollte das für Neukunden tatsächlich wieder anders sein), gestaltet sich bei mir der Austausch des Modems / Routers etwas schwieriger als ich gedacht hatte.

Aber anders als vor ein paar Jahren, als ich mein T610 als Notfall-Modem genutzt habe, ist es heute mit LTE und flexiblen Tages-Flatrates oder hinzubuchbarem Traffic sowie WLAN-Hotspots, die jedes noch so günstige Smartphone aufmachen kann, ist es heute deutlich leichter, ein paar Tage ohne Festnetz-Internet zu überbrücken.

Auf das Austausch-Gerät warte ich allerdings noch immer.

Jens Berger zu Hate Speech und Facebook-Zensur

Noch einmal zum Thema »Hate Speech« ein kleiner Lesetipp: Der Journalist Jens Berger spricht ein paar bedenkenswerte bzw. problematische Dinge rund um Hate Speech und Facebook in einem Artikel auf den Nachdenkseiten unter dem Titel »Die Allmacht der Algorithmen – unser Facebook-Dilemma« an:

[W]er entscheidet im Einzelfall, was böse und was Hetze ist? Wer entscheidet, was der rechte Rand ist? Und warum soll eigentlich irgendetwas verschwinden, nur weil es vom rechten Rand kommt? Es kommt doch nicht auf den Absender, sondern auf die Botschaft an und in einem Rechtsstaat sollte doch bitte das geltende Gesetz regeln, was erlaubt und was verboten ist.

Ich stimme nicht mit jeder Aussage hunderprozentig überein, empfehle den Text aber trotzdem unbedingt.

Was Berger leider nicht betrachtet, ist die Tatsache, dass es in Deutschland vor etwa fünf oder zehn Jahren durchaus noch eine große Anzahl von privaten Blogs gegeben hat, die sehr lebendig und gut vernetzt gewesen sind und, wenn man so will, eine Art Vorläufer der heute auf Facebook stattfindenden Kommunikationsform war. Auf einem selbstbetriebenen Blog war man immerhin »Herr im eigenen Hause«, wenngleich es auch damals durchaus heftige Diskussionen um Kommentar-Löschungen und »Zensur« gegeben hat. Heute ist die deutsche Blogger-Szene trotz geringer technischer Hürden mit Ausnahme einiger Fach-Blogs praktisch tot und die private Kommunikation – und damit auch die Kontrolle darüber – fast vollständig zu Facebook gewandert. Das halte ich eben auch für bedauerlich.

F.A.Z. versus Teletext

Die F.A.Z. bzw. deren Online-Ableger schreibt gerne negative, pessimistische, ja fast schon gehässige Texte. Zumindest dann, wenn es um technische Themen (also in erster Linie um Tech-Giganten aus den USA) geht1 oder, natürlich, um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, für den man selten ein gutes Wort übrig hat.

Aktuelles Beispiel: Redakteurin Ursula Scheer spottet wortreich über den vermeintlich altbackenen und ideenlosen, ja hilflosen Bayerischen Rundfunk. Warum? Weil man den »Bayerntext«, also das Teletext-Angebot des BR zu seinem dreißigsten Geburtstag umbenennt in »BR-Text«.

Ich habe den Eindruck, die Autorin stört sich irgendwie daran:

Will einem partout nichts Neues einfallen, weder inhaltlich noch medial, obwohl man doch gerne frisch und jung und jugendlich, innovativ und lebenslang lernbereit erscheinen möchte, hilft nur die verbale Flucht nach vorn.

Und weiter:

Das ist ja ganz was Neues. Da schauen wir natürlich gleich ganz anders auf die guten alten Teletext-Tafeln, die optisch in die Urzeiten der Computerära entführen

Klingt für mich schon etwas überheblich. Und das von einem Zeitungsverlag. Zeitungsverlage, ihr wisst schon: Das sind die, die bis heute an gedruckten(!) Tages(!)zeitungen festhalten und die mitunter als letztes und einziges Argument für die vermeintliche Überlegenheit gegenüber der digitalen Distribution Geruch und Haptik ebendieses bedruckten Papieres hervorbringen können. Die seit Jahrzehnten nicht in der Lage sind, auf die Marktentwicklungen angemessen zu reagieren2 und stattdessen alles versuchen, um auf gesamteuropäischer Ebene eine Art Zwangsgebühr zu vollkommen absurden Bedingungen von Google zu erhalten.

Natürlich kann man den Teletext belächeln und sich über eine Umbenennung des Bayerntextes lustig machen. Aber: gedruckte Zeitungen sind nicht weniger altbacken als der Teletext, das sollten die Verlage auch mal verinnerlichen.


  1. Das kann man teilweise nur noch als krass bezeichnen. Ich sammle nebenbei immer wieder Links, wenn ich wieder über entsprechende Beispiele stolpere. Irgendwann werde ich das (wahrscheinlich) auch noch verbloggen. 

  2. Es sei angemerkt, dass die kostenpflichtigen Digital-Angebote in den letzten Jahren deutlich besser geworden sind, auch das der F.A.Z. Ich denke, das sollten die Verlage langsam auch finanziell spüren. 

Haters gonna hate

Mit lustigen Mem-Bildchen gegen Hate Speech angehen. Was für eine Scheiß-Idee!

Zum Thema »Hate Speech« im Internet habe ich hier schon das eine oder andere Mal etwas geschrieben, und ich bin wirklich kein Freund von »Hate Speech«, obwohl ich schon sagen muss, dass man vorsichtig sein sollte, wo man da die Grenzen zieht. Wer allerdings »ins Internet« schreibt, alle Flüchtlinge sollten verrecken oder in die noch erhaltenen Konzentrationslager gesteckt werden, der überschreitet dermaßen viele Grenzen und sollte meiner Meinung nach nicht nur möglichst viel Contra bekommen, sondern soweit möglich dann auch juristisch belangt werden.

Wie Heise Online berichtet, gibt es im Kampf gegen »Hate Speech« eine neue Initiative, die dazu auffordert, Hass-Postings mit humorvollen Bildchen zu kontern:

Die Initiative "No Hatespeech Movement" des Europarats will Internetnutzern zeigen, wie sie sich auf humorvolle Art gegen Hasskommentare im Netz wehren können.

Und was soll man sagen? Die Initiative hat eine ganz, ganz furchtbare und schlecht funktionierende Internetseite (Response-Zeiten im Minutenbereich sind halt nicht akzeptabel), auf der ein paar bekannte Bildmotive ausgestellt werden, die mit Sprüchen garniert sind, die sich auf unterstem intellektuellen Niveau bewegen:

You put the Ass in Hass

Ich mag wie einfach dein Weltbild gestrickt ist. Nicht.

Wow. Das wird die Hater aber beeindrucken! Nicht. Ich fürchte ja, dass nicht einmal die urheberrechtlichen Fragen für die Verwendung der Bilder geklärt sein dürfte; und wie gesagt: inhaltlich ist das so ein blödes, kindisches Niveau, dass man staunen muss. Die Site bietet ein paar Erklärtexte, die darlegen, dass es zumindest theoretisch in Deutschland ausreichend gesetzliche Grundlagen gibt, um (eindeutige) »Hate Speech« zu verfolgen. Und wenn Heise schreibt, dieses Projekt werde vom Europrat gefördert, muss ich annehmen, dass dieser Quatsch auch noch mit Steuergeldern bezahlt wird. Oh mein Gott :-(

Na also: Homosexualität ist doch heilbar

Wer wie Fabian Goldmann Heterosexualität als rein kulturelles, als erlerntes Verhalten, als erfundenes »Konzept« darstellt, tut ausgerechnet Homo-Heilern einen Gefallen. Denn wenn Heterosexualität erlernt wird, dann ist im Umkehrschluss Homosexualität »verlernbar«.

Tapp, tapp, tapp. Drei Schläge mit ihrer flachen Hand auf meine Schulter, um mir zu signalisieren, dass ich doch mal kurz aufhören solle. »Ich muss dir etwas sagen.« Die Frau, in die ich mich in den zurückliegenden Monaten immer mehr verliebt hatte, musste mir endlich, und zwar schon reichlich spät, »beichten«, dass sie lesbisch ist. Es folgte (nicht nur) ein sehr ausführliches Gespräch über das Leben, über Gefühle, Erfahrungen, Sexualität, unter anderem mit der Frage, ob ich homophob sei. »Ich hoffe, nicht«, war meine Antwort. Wer mich etwas besser kennt, weiß, dass ich ein recht entspanntes Verhältnis zu diesen Themen habe – und wer bin ich denn auch, dass ich mich moralisch über andere Leute stelle? Erst recht nicht wegen der profanen Frage, wen jemand liebt. Einig waren wir uns auch, dass man sich eben nicht aussucht, von wem oder was man sich sexuell angezogen fühlt.

Der Journalist und Politik- und Islamwissenschaftler Fabian Goldmann belehrt mich und alle anderen jetzt eines besseren:

Heterosexuelle sind homophob. Nein, nicht nur jene 25 Prozent, die laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage Homosexualität für „unmoralisch“ halten. Auch nicht nur die 40 Prozent, die es „ekelhaft“ finden, wenn sich Schwule und Lesben in der Öffentlichkeit küssen. Nein, alle Heteros sind homophob. Alle! Und das nicht nur, weil sie in einer homophoben Gesellschaft aufwachsen. Heteros sind homophob, weil sie Heteros sind. Oder besser: Weil sie zu Heteros gemacht wurden.

Ja, natürlich: Unser gesamtes soziales Verhalten einschließlich unserer Sexualität ist gesellschaftlich geprägt, es gibt auch einen gewissen Druck, heterosexuell zu sein (zumindest hierzulande nimmt dieser Druck langsam aber stetig ab), und ja: viele Männer könnten mal akzeptieren, dass es weder ihre Männlichkeit noch ihre Sexualität in Frage stellt, wenn sie einen anderen Mann in den Arm nehmen. Und die Grenzen zwischen Hetero, Bi und Homo sind durchaus fließend. Aber dass nicht jeder Mann den Wunsch hat, auch mal mit anderen Männern ins Bett zu steigen, muss genau so akzeptiert werden wie die Tatsache, dass es strikt homosexuelle Menschen gibt. Das macht einen nicht zu einem homophoben Arschloch.

Wer tatsächlich der Meinung ist, die heterosexuelle Orientierung sei ausschließlich antrainiert, erlernt, der müsste auch die Arbeit von »Homo-Heilern« akzeptieren: Diese propagieren ja gerade, dass man Heterosexualität »erlernen« kann bzw. Homosexualität »abtrainieren«. Vielleicht sollte Goldmann noch einmal mit den »Behandelten« sprechen und sich noch einmal überlegen, wie wahrscheinlich es ist, dass alle Heten erst zu Heten gemacht worden sind.

Fat Acceptance für Anfänger

Fette Menschen nicht wegen ihres Fettseins zu beleidigen, zu beschimpfen, sich nicht über sie lustig zu machen (»Fat Shaming«: das ist eine Seite der »Fat Acceptance«-Bewegung. Den Menschen aber zu erzählen, Übergewicht sei ohnehin nicht ungesund und ließe sich im Zweifel auch nicht ändern (falsch verstandene »Fat Acceptance«): das ist die zweite, die schlicht unverantwortliche Seite.

Vor einem Jahr habe ich zum gleichen Thema, bezugnehmend auf einen Zeitungsartikel von Magda Albrecht, schon einmal kurz das Thema Fat Acceptance angesprochen. Nun legt ihre Mitstreiterin in der Sache und Autoren-Kollegin bei der Mädchenmannschaft Hengameh Yaghoobifarah im Vice Magazine nach. Unter dem Titel »Dick für den Sommer« beklagt die Autorin, wie schwer erträglich der Sommer für dicke / fette Menschen ist (als sei große Hitze für andere Menschen nicht auch äußerst belastend) – und gibt dem Rest der Welt die Schuld dafür.

Nun, wir brauchen sicherlich nicht darüber zu reden, dass Fat Shaming, um es vorsichtig zu formulieren: daneben ist; Fat Shaming ist aber definitiv nicht der Grund dafür, dass die verschwitzten Oberschenkel der Autorin vom Gegeneinanderreiben wund sind oder deren Knie schmerzen. Das sind vielmehr ernstzunehmende Indizien für etwas, das Yaghoobifarah im weiteren Text vehement abstreitet: dass Fettsein ungesund ist. Übergewicht sei nur irgendein (nichtssagendes, soll das wohl bedeuten) »Konzept«, Begriffe wie adipös und übergewichtig seien nur (auch hier der Vorwurf der Wertlosigkeit) »pseudo-wissenschaftlich«.

Es folgen im Text die Aussagen:

Die Verstrickungen zwischen Medizinwesen und Diätindustrie erschweren dicken Personen den Zugang zu Health Care.

Hängen Körperfettanteile und Gesundheit wirklich zwingend miteinander zusammen? Für einige Leute scheinbar schon.

Sorry, „Becky“. Sorry, ihr „Basic Bitches“, euer wöchentlicher Ketaminkonsum und eure ungeschützte Haut in der Sonne sind auch nicht gesund. Für solche Leute habe ich keine Zeit. Erstens, weil es überhaupt nicht bewiesen ist, dass Dicksein eine „ungesunde Lifestyle-Wahl“ ist, und zweitens, weil Gesundheit auch nicht alles im Leben ist.

Die Annahme, dicke Körper seien automatisch krank oder ungesund, ist ein gefährlicher Mythos.

die Fettschicht unter der Haut ist ein genetisch definiertes Baumerkmal

Oft sind die Molligen und Dicken die Gesünderen

Man stelle sich einmal vor, heutzutage würde noch jemand in dieser Art über das Rauchen reden!

Oft leben Raucher viel länger als Nichtraucher!
Hängen Lungenkrebs und Tabakkonsum wirklich wirklich zwingend miteinander zusammen? Für einige Leute scheinbar schon.
Viele Nichtraucher sterben aber früher als einige Raucher!

Solche Diskussionen hat es vor 40 oder 50 Jahren bestimmt gegeben. Heute aber würde niemand mehr behaupten, es gebe keinen Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und dem Rauchen – nur, weil nicht jeder Raucher an Lungenkrebs erkrankt oder weil es ja auch andere ungesunde Angewohnheiten gibt.

Ich möchte an dieser Stelle mein Fazit von damals wiederholen und etwas ergänzen: Menschen zu erzählen, fett zu sein sei »normal« oder »nicht ungesund«, ist kein empowerment, sondern das Gegenteil. Es ist verantwortungslos und Selbstbetrug.

Außerdem sei auf eine etwas bissigere und sehr lesenswerte Replik von Tante Jay auf den Text von Yaghoobifarah verwiesen.

Mein neuer Freund Bob

Bobs’s Burgers

Die Simpsons können mich ja schon seit einer ganzen Weile nicht mehr so richtig begeistern, auch wenn ich einzelne Szenen immer wieder genial finde; vielleicht liegt das an meiner Abneigung gegen W., die Die Simpsons immer so toll fand, vielleicht liegt es einfach daran, dass einen die Serie seit mittlerweile über 20 Jahren begleitet (je nachdem, wann man damit angefangen hat).

Jedenfalls habe ich mit Bob’s Burgers eine neue Lieblings-Cartoon-Serie für mich entdeckt. Anfangs hat mich der Zeichen-Stil etwas abgeschreckt, aber ich muss sagen: der Humor trifft meinen Geschmack schon ziemlich gut. (Und weil das in der Serie einmal vorkam: die Wikipedia-Illustration zu camel toe finde ich doch recht gelungen.)

Vor einiger Zeit bin ich bei einer Art blind date die (wie ich finde) unglaublich dämliche Frage nach meiner »geheimen Superkraft« gefragt worden. Hmm, was soll man dazu sagen? Ich kann Coffein in Code umwandeln? Höhöh. Wie auch immer, nach der fantastischen Folge von Bob’s Burgers mit den Equestranauts kann ich die Frage nun definitiv beantworten. Wer die Antwort wissen will, muss sich die Folge halt anschauen ;-)

Seit Ende des vergangenen Jahres gibt es sogar passende Flipper-Tische in der wahrscheinlich besten Pinball-Umsetzung, die aktuell existiert; leider bisher nicht für die Wii U, aber immerhin für die anderen Plattformen.

Wer Bob’s Burgers in Deutschland gucken will, kann auf die tägliche Ausstrahlung bei Comedy Central warten, oder dort bereits ausgestrahlte Folgen über die Website abrufen.

Und bevor jemand fragt: nein, ich bekomme kein Geld für solche Werbung ;-)

Frühling

Vor Pfingsten hatten wir hier beinahe sommerliches Wetter. Gelegenheit, ein paar Fotos zu machen.
(Verbunden mit dem unauffälligen Hinweis auf meinen Instagram-Account ;-))

Erdoğans Pressesprecher klärt auf

Ich bin spät dran, mit diesem Beitrag, ich weiß. Und nebenbei gesagt weigere ich mich, Jan Böhmermann wie in letzter Zeit so oft gehört als »Böhmi« zu bezeichnen, denn dieser Spitzname ist für mich bereits für eine andere Person reserviert, obwohl die es gar nicht mag, (von mir) so genannt zu werden … Aber das spielt doch alles keine Rolle … Denn: der Pressesprecher von Erdoğan erzählt aus dem Nähkästchen! Und auch wenn die Unterlegung dieses Videos mit wechselnden Untertiteln mittlerweile soooo einen Bart hat, ist es doch immer wieder herrlich:

(Via Kraftfuttermischwerk)

Ein Traum: iPhone mit OLED-Display

Die glühendsten Apple-Verfechter1 haben’s mit Tim Cook nicht wirklich leicht. Nun gut, vorher auch nicht, aber unter Cook scheint der Konzern nicht unbedingt verlegener geworden um starke Worte, aber doch deutlich wankelmütiger, was das Festhalten an diesen Aussagen angeht. Erinnert ihr euch noch? 3,5 Zoll für ein Smartphone und 9,7 Zoll für ein Tablet waren perfekt, alles andere ist doch aus verschiedensten Gründen nicht zu bedienen und würde ohnehin von niemandem gekauft. Dann kamen kleine Tablets, zunächst minimal größere und dann deutlich größere Smartphones, dann auch größere Tablets. Stifte für die Smartphone- oder Tablet-Bedienung waren Teufelszeug, ansteckbare Tastaturen sowieso, das Surface von Microsoft der letzte Scheiß … Das alles gibt es mittlerweile auch von Apple. Und jetzt auch noch das: das nächste iPhone kommt angeblich mit einem OLED-Display! Das finde ich schön, weil ich OLED echt super finde (ganz anders als den Rest der Samsung-Smartphones), mir aber immer erzählt worden ist, warum die Teile so übel sein sollen. Noch ist es nur ein Gerücht, aber ich würde mein aktuelles iPhone sofort und ungesehen gegen eine OLED-Variante davon austauschen.


  1. Ich meine diejenigen, die jeden noch so absurden Marketing-Quatsch von Apple entgegen aller Vernunft verteidigen, weil … na ja, weil’s halt Apple ist und damit allem anderen nur überlegen sein kann. Solche Spinner gibt es in jedem Lager, aber ausgerechnet von der Sorte kenne ich halt ein paar. 

Bundestrojaner: Linux wird leider nicht unterstützt

Ich mache ja (unter »meinesgleichen«) seit Jahren gerne den Witz, dass der erste Trojaner, den ich mir unter Linux einfangen werde, sicherlich seine Arbeit mit dem Hinweis auf eine veraltete glibc verweigern würde. So weit hergeholt scheinen solche Gedanken nicht zu sein.

Jedenfalls funktioniert der vom Bundeskriminalamt selbst entwickelte Bundestrojaner bisher nur unter Windows, wie Golem berichtet. Kein OS X, kein Linux, keine mobilen Betriebssysteme. Na Mensch, da sind ja sogar die übelsten Drucker-Hersteller noch weiter. Ich frage mich nur: Findet man beim BKA niemanden, der C-Programme auch außerhalb von Visual Studio kompilieren kann, oder ist das eher ein Zeit- bzw. Aufwands-Problem? Faustregel vorerst: Wer etwas Böses im Schilde führt, sollte einfach kein Windows benutzen.

Und alle anderen auch eher nicht.

Sexismus-Vorwürfe gegen Yahoo

Mir wurde ja immer erzählt, mit dem Einzug von Frauen in die Management-Ebenen der Konzerne würden auch die als typisch weiblich angesehen Eigenschaften und Stärken mitkommen: Menschlichkeit, Empathie, Teamfähigkeit, Kommunikation usw.1 Zumindest bei Yahoo scheint das mit Marissa Mayer an der Spitze nicht so ganz geklappt zu haben. Ein asoziales Bewertungssystem, mit dem zu feuernde Mitarbeiter ermittelt werden, Massenentlassungen und systematische Schlechterbehandlung von Männern. Das zumindest sind Vorwürfe, die von ehemaligen Mitarbeitern erhoben werden.


  1. Mir persönlich ist es immer noch ein Rätsel, wie manche Menschen davon überzeugt sein können, dass quasi alle persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten bis hin zum Geschlecht ausschließlich durch die Sozialisierung eines Menschen geprägt / entstanden sein sollen und gleichzeitig vollkommen ironiefrei diese fixen (und selbstverständlich positiven) Zuschreibungen als nicht zu hinterfragendes Faktum ansehen können. Aber das nur nebenbei. 

Lage in serbischem Flüchtlingslager eskaliert

Furchtbare Bilder erreichen uns aus einem serbischen Flüchtlingslager. Die Polizei dort hat die Lage überhaupt nicht mehr im Griff. Schlimm.

(Via Fefe.)

Mädchen für alles

Auch eine schlechte Rezension kann ein Buch erst richtig interessant machen. Jedenfalls habe ich den neuen Roman von Charlotte Roche nur deshalb gelesen, weil mich der Verriss bei FAZ.NET neugierig gemacht hatte.

Mädchen für alles

Charlotte Roche hat mit »Mädchen für alles« ihren dritten Roman vorgelegt, und dieser wäre sicherlich komplett an mir vorbeigegangen, wenn mich nicht einer kleiner Artikel der FAZ darauf aufmerksam gemacht hätte:

Das Konstrukt des Romans im Ganzen ist schwer erträglich. Nicht bloß, weil es hetero- wie homosexuelle Beziehungen denunziert, als Vorwand für eine Vorlustspanne, die an einigen Stellen ausgeweidet wird, sondern auch, weil unbeirrt eine klassische Trias infantiler Mechanismen durchgespielt wird – Schmerz, Verführung, Aggression. Jede Form erwachsener Kontrolle scheint bei Chrissi weitgehend ausgeschaltet.

Ach verdammt, ich fürchte, ich habe eine Vorliebe für kaputte Menschen und natürlich für Bücher über kaputte Menschen … Was die Rezensentin hier für »schwer erträglich« hält, macht eine Erzählung für mich erst interessant: das Spielen mit Normen und festen Vorstellungen, der Blick auf etwas Unerwartetes. Wer möchte schon eine Geschichte lesen, in der nichts Außergewöhnliches passiert?

Auch im Freitag stößt das Buch zumindest bei Teresa Bücker in ihrer Rezension unter dem Stichwort »nervtötend« auf wenig Gegenliebe. Bücker sucht nach einer politischen Aussage:

Es hätte auch Jörg sein können, der Hausarbeit und Erziehung seiner Frau überlässt und fremdgeht. Aber ist die Umkehrung der Rolle schon Emanzipation? Ein Tabubruch? Wenn Mädchen für alles eine Gesellschaftskritik sein soll, dann wirft Roche jedenfalls nicht die Frage nach akzeptablen Mütterbildern auf.

Mal unter uns: Wer in Romanen von Charlotte Roche politische Debattenbeiträge sucht, der sucht schlicht an der falschen Stelle. Außerdem: Es ist doch nicht schon ein Tabubruch, dass es tatsächlich mal die Frau ist, die in die Rolle des bad guy schlüpft!

Mittlerweile habe ich das recht dünne Büchlein dann mal gelesen. Kurzzusammenfassung: Eine frustrierte Hausfrau, überforderte Mutter und von der frühen Scheidung ihrer Eltern traumatisierte Frau verführt die neue Haushälterin und fasst den Plan, zusammen mit (dem unwissenden) Mädchen für alles die eigenen Eltern zu töten. Fazit: Die Handlung ist insgesamt ziemlich banal und nicht gerade spannend, das Ende ist eher enttäuschend. Die einfache, lockere Sprache, ein paar Szenen mit lesbischem Sex und die ausführlich geschilderten Gewaltphantasien machen das Buch trotzdem zu einer halbwegs unterhaltsamen, wenn auch nicht gerade fordernden Lektüre. Macht zwei Punkte von fünf auf der Gewi-Skala!

Die große Verschwulung oder: Pirinçci in Trouble

Eigentlich wollte ich vorletzte Woche an dieser Stelle schon eine Empfehlung ausprechen für alle Freunde des schlechten Geschmacks, für alle, die einmal etwas wirklich ekelhaftes lesen wollen. Jetzt ist es unerwartet schwer, an das Buch heranzukommen.

In der vorletzten Woche ist unter dem Titel »Die große Verschwulung« das neue, ähem, Sachbuch von Akif Pirinçci erschienen. (Ja genau, der »Ich wichse auf eure Praktikantinnen«-Pirinçci!) Wenn ich einen Vorab-Auszug von Pirinçcis Facebook-Seite korrekt zusammenfasse, dann phantasiert der Autor von einer dunklen Verschwörung von Schwulen und anderen »Gesellschaftszerstörern«, die gestützt und geschützt von Medien und Wirtschaft die traditionelle Familie »ausrotten« und unsere Kinder »verdummen« und »entwürdigen« wollen, die Sprache verschandeln und missbrauchen und am Ende aus Deutschland ein degeneriertes »Kuriositätenkabinett« machen wollen.

Gerade den Gedanken der Ausrottung der klassischen Familie finde ich durchaus interessant, weil ich persönlich noch niemals eine homosexuelle Person kennengelernt habe, die mir irgend etwas wegnehmen wollte oder etwas von mir gefordert hätte. Es ist doch genau anders herum: Homosexuellen werden ständig Rechte und Möglichkeiten vorenthalten (und das oft genug mit so einem pseudo-überlegenen moralischen Habitus), die für andere Menschen selbstverständlich sind und genau das für alle sein sollten. Es ist doch echt nicht wahr, dass wir heutzutage immer noch »diskutieren« müssen, ob homosexuelle Paare heiraten und / oder Kinder adoptieren dürfen.

Wie auch immer … kurz vor der Buchveröffentlichung ist Akif Pirinçci bei einer PEGIDA-Demonstration als Gastredner aufgetreten und hat sich mit seinem geschmacklosen KZ-Spruch wahrlich keinen Gefallen getan. Zwar hat er nicht gefordert, wie das in vielen Medien zu lesen war, Flüchtlinge in Konzentrationslager zu stecken; mit der Unterstellung, die Politik würde am liebsten unbequeme Kritiker in die wiedereröffneten Lager schicken und sie somit zum Schweigen bringen, hat er sich, PEGIDA und Co. auf eine Stufe mit den vom NS-Regime verfolgten Juden gestellt. Solch eine Aussage muss man sich erst mal trauen.

Anschließend jedenfalls haben Händler und Verlage reagiert und praktisch ausnahmslos ihre Verträge mit Pirinçci gekündigt bzw. die Auslieferung seiner Werke gestoppt. Mit dabei auch Amazon, so dass ich mir das Buch nun leider nicht mehr holen kann. Man erhält es zwar beim herausgebenden Manuscriptum-Verlag, dort aber nicht als E-Book, und ich würde das Buch zwar schon gerne lesen – allerdings eher ungern ins Regal stellen. So werde ich es zumindest vorerst nicht lesen und bleibe eine ausführliche Rezension schuldig.

Worauf ich aber hinaus wollte: Sind die verzerrte Darstellung von Pirinçcis KZ-Rede und der Handels-Boykott nicht grundlegend falsch? Ist diese Reaktion nicht nur Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ohnehin schon laut Lügenpresse, Gleichschaltung und Zensur grölen? Wäre es nicht besser, sich stattdessen ruhig, sachlich und ernsthaft mit den kruden Thesen des »kleinen Akif« auseinanderzusetzen? Oder, meinetwegen: ihn publizieren lassen und den Schund gelassen zu ignorieren?

Penisse zum Weltmännertag

Eigentlich ist der heutige Weltmännertag einem ernstzunehmenden Thema gewidmet: der Gesundheit von Männern und der Vorbeugung von Krankheiten. Immerhin leben Männer im Schnitt noch immer ein paar Jahre kürzer als Frauen. In einem reichen und seit langem kriegsfreien Land wie Deutschland beträgt der Unterschied der Lebenserwartung eines halbes Jahrzehnt. Biologische Ursachen können laut Wikipedia »zu einem wesentlichen Teil ausgeschlossen werden«, es gibt also vor allem gesellschaftliche Ursachen.

Das ist natürlich kein Grund, sich auf Twitter und anderswo im Netz darüber lustig zu machen – sind ja nur Männer.

Erzaehlmirnix bringt auch das mal wieder gut auf den Punkt.

Wohin mit der Gratis-BILD?

Für alle, die morgen eine Gratis-BILD (zum 25-jährigen Jubiläum der Deutschen Einheit) im Briefkasten finden und nicht so recht wissen, was sie mit dem Mist anfangen sollen, hat der Postillon 11 praktische Verwendungszwecke zusammengestellt. Ich persönlich bin erst mal nur gespannt, ob ich – nachdem mein Briefkasten bei der letzten BILD-Aktion leer geblieben ist – morgen einen kostenlosen Liebes-Tester erhalte :-)

Reisewarnung vor Ostdeutschland

Hui. Die kanadische Regierung warnt in ihren gerade aktualisierten Reisehinweisen zwar nicht generell vor Reisen nach Deutschland, aber in Teilen Ostdeutschlands kann es laut Behörden auch mal gefährlich werden:

Extremist youth gangs are a threat, particularly in some smaller urban areas and in parts of former East Germany. Gang members have been known to harass or attack individuals because of their race or for looking “foreign”.

Diskriminierende Scheisze bei erzaehlmirnix

Erzaehlmirnix hatte ich hier nebenbei auch schon mal verlinkt. Das von Nadja Hermann betriebene Blog zeigt kurze Comic-Strips zum aktuellen Tagesgeschehen, die gerne einmal Doppelmoral und alltägliche aber absurde Denkmuster aufs Korn nehmen. Ich bin, glaube ich, erst im letzten Jahr darauf aufmerksam geworden, gehöre seitdem aber zu den »stillen« Fans dieser Seite, gerade weil sie zu etwas Selbstreflexion anregt – auch wenn ich vielleicht nicht jede Aussage aus den Comics bedingungslos unterschreiben würde.

Selbstreflexion. Das kann nicht jeder, und wie es dann so ist: Manchen Menschen gefällt es anscheinend so gar nicht, sich in dem einen oder anderen Comic wiederzufinden und – hey, wir leben in modernen Zeiten – so starten ein paar Social Justice Warriors einen Shitstorm gegen Hermann bzw. Erzaehlmirnix, angefangen mit einem Pastebin, in dem all die »diskriminierende Scheisze« gesammelt wurde, was schon deshalb lustig ist, weil man einige der verlinkten Comics schon ziemlich falsch verstehen muss, um auf diesen Schluss zu kommen. Wer sich an dieser Hatz auf Nadja Hermann (es sei das Stichwort »Hate Speech« eingeworfen) erfreuen kann, dem sei ein kurzer Ausflug auf Twitter zu empfehlen; als Einstiegspunkt eignet sich natürlich der Account von @erzaehlmirnix. Von dort aus gibt es ausreichend Retweets etc., um sich ein Bild zu verschaffen.

Ich hoffe für Hermann, dass sie sich von diesem Shitstorm nicht zu sehr beeindrucken lässt und weiterhin »ihr Ding« macht.

Für den Polizeidienst ungeeignet

Wie reagiert eigentlich so eine Elitetruppe der Polizei, wenn die eigene Einheit aufgelöst wird? Unter Umständen beweisen die Beamten auch mal eindrucksvoll, dass sie nicht für den Polizeidienst geeignet sind.

Weil die Beamten SEK-Anwärter mit demütigenden »Aufnahmeprüfungen« gequält haben sollen, wurde eine Kölner SEK-Einheit aufgelöst. Sollten die Vorwürfe stimmen, wäre das schon Grund genug, die Betreffenden nie wieder bei der Polizei arbeiten zu lassen. Mit der Reaktion auf die Auflösung der Einheit hat man die eigene Untauglichkeit noch einmal unterstrichen:

Aus dem Kölner Stadt-Anzeiger:

Am Nachmittag sollen die Elite-Beamten laut einem Bericht des »Express« ihren Gruppenraum in Brühl regelrecht auseinandergenommen haben – mit einer Kettensäge sollen sie eine Holztheke zersägt und betrunken mit einem Motorrad über den Flur gefahren sein.

Hui, so etwas sollte sich mal ein Angestellter in der »freien Wirtschaft« erlauben. Ich tippe darauf, dass man dort nicht einfach nur »versetzt« würde. Aber bei der Polizei scheint man ja mit vielem durchzukommen …