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Fußball IT Fun-App zur Weltmeisterschaft: Soundpad
Screenshot vom Soundpad
So kurz vor der Weltmeisterschaft muss ich ja noch schnell mein
„Soundpad“ raushauen: Das ganze ist eine Mini-Anwendung für den
Desktop, mit der man nichts weiter tun kann als ein paar
Sound-Samples abzuspielen. In der „Edition WM 2010“ sind diese
Sound-Samples ein paar von Herbert Zimmermanns Kommentaren aus dem
WM-Finale von 1954, die sicherlich schon Kultstatus besitzen. Das
ganze ist unter Umständen ein ganz netter Begleiter für die
gemeinsamen Fernsehabenden ![]()
Sollte jemand gute Quellen für weitere Samples haben, bin ich natürlich dankbar für entsprechende Hinweise.
Das Soundpad benötigt eine halbwegs aktuelle Java-Installation. Die JAR-Datei kann üblicherweise mit einem Doppelklick gestartet werden. Sollte sich ein Packer mit der Dateiendung verknüpft haben, stattdessen über das Kontextmenü und „Öffnen mit … Java(TM) Platform SE binary“ starten.
Soundpad: Direkt-Download, ca. 5,1 MB
Update: Kollege Wampe hatte die Idee, einen kleinen „Wettbewerb“ zu machen und die besten Einsendungen von Sample-Packs zu prämieren. Ich bezweifle, dass ich Leute finden werde, die Lust haben, solche Sample-Packs zusammen zu stellen. Aber: sollte das doch jemand wollen: immer her damit! Gute (und rechtlich unbedenkliche) Einsendungen würden hier veröffentlicht werden.
Fußball IT Für die WM geübt: Fußball, DVB-T, EeePC und Linux
Screenshot von Me TV unter Ubuntu Linux
Bei sommerlichen Bedingungen gestern abend und dem letzten Testspiel der DFB-Elf vor der Weltmeisterschaft musste ich etwas ausprobieren, was während der WM eventuell des öfteren zum Einsatz kommen könnte: Fußball auf dem EeePC via DVB-T unter Linux schauen (und das bevorzugt im Garten, natürlich). Vorweg: Das Ergebnis ist prima.
Weil man lesen konnte, er würde ganz gut unterstützt, kommt ein Hauppauge WinTV-NOVA-T-Stick Value (model 1277) zum Einsatz. Betrieben wird er auf einem EeePC 901 in Standardausstattung unter Ubuntu „Lucid Lynx“. Ziel war es, möglichst keine Software verwenden zu müssen, die nicht in den Standard-Paketquellen vorhanden ist oder sogar eine manuelle Einrichtung erfordert. Es gibt mittlerweile etliche Software-Lösungen, für mich funktioniert „Me-TV“ bisher am besten. Es handelt sich dabei um eine unspektakuläre aber aufgeräumte und gut funktionierende Gnome-Anwendung.
Aus den Standard-Paketquellen müssen die Pakete „linux-firmware-nonfree“ und „me-tv“ plus Abhängigkeiten installiert werden. Bei angeschlossenem DVB-T-Stick reicht es nun aus, Me-TV zu starten und einen Sendersuchlauf durchzuführen. Das war es dann auch schon. Perfekt für das Bierchen auf der Terrasse, natürlich nicht nur zur WM.
Update: Als De-Interlacer am besten „tvtime“ einstellen, dann ist die Bildqualität deutlich besser.
Fußball IT Ausprobiert: IPTV mit der Telekom auf dem iPhone
Die Telekom bietet für seine Mobilfunkkunden verschiedene IPTV-Angebote; mit der passenden App ist dies auch auf dem iPhone möglich. Das (einzeln buchbare) Bundesliga-Paket kostet 4,95 EUR monatlich.
Das muss ich auch einmal ausprobieren, dachte ich mir und habe das Paket für Mai und somit die zwei letzten Bundesliga-Spieltage der gerade abgelaufenen Saison gebucht.
Die iPhone-App ist gut gelungen: sie ist selbsterklärend und
durchaus ansprechend gestaltet. Das wichtigste: das Hinzubuchen und
Abbestellen von Programmpaketen ist direkt aus der Anwendung heraus
möglich. Fair ist, dass die Pakete keine unverschämte
Mindestlaufzeit haben, sondern monatlich umgebucht werden können.
(Davon kann Vodafone noch lernen, würde ich mal sagen
)
Während also die Rahmenbedingungen wirklich in Ordnung bis gut sind, ist das Endergebnis leider sehr enttäuschend und bestätigt meine ablehnende Haltung IPTV auf Handys gegenüber: Trotz UMTS (was sich derart übel auf die Akkulaufzeit meines iPhones auswirkt, dass ich üblicherweise darauf verzichte) war die Bildqualität generell „nicht sehr gut“ (was gerade bei Fußball auch wirklich stört), es gab furchtbar viele Aussetzer, Ruckler, Störungen und komplette Verbindungsabbrüche, bei denen es jeweils meist mehrere Minuten gedauert hat, bis eine neue Verbindung zum IPTV-Server wieder hergestellt werden konnte.
Da ich keines dieser unverschämt teuren Videokabel für mein iPhone habe, konnte ich leider nicht ausprobieren, ob die Wiedergabe von MobileTV auf einem externen Gerät (dem Fernseher beispielsweise) möglich ist.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft bietet die Telekom nun auch ein spezielles Paket an, das alle Spiele sowie Vor- und Nachberichterstattung und weitere Extras enthalten soll. Kostenpunkt: ebenfalls 4,95 EUR pro Monat oder 1,95 EUR für einen Tageszugang.
Messen lassen muss sich dieses Angebot mit der Möglichkeit, mit einem DVB-T-fähigen Handy das frei empfangbare Programm ohne jegliche Zusatzkosten schauen zu können. DVB-T ist nicht überall verfügbar; wo es verfügbar ist, ist es meiner Meinung nach die deutlich bessere Alternative, weil mit weit weniger technischen Problemen zu kämpfen ist.
Wer unterwegs die Bundesliga gucken möchte oder kein DVB-T empfangen kann, für den sind diese IPTV-Angebote die einzige Möglichkeit.
IT Apples geheuchelte Offenheit
Lizenz und Quelle: CC by-sa Wikimedia Commons, Rasbak
Die Offenheit, mit der sich Apple von Adobe und dessen Flash-Gedöns neuerdings so offen abwendet, findet ihre Schranken leider schon in der Nutzung beliebiger Kopfhörer bei tragbaren Musik-Playern (ein Kunststück, das übrigens nicht einmal Sony mit ihren MiniDisk-Playern hinbekommen hat) oder auch in einer vollkommen stur und sinnlos kastrierten Bluetooth-Unterstützung in iPhone und iPad, dem fehlenden Kartenslot und USB-Interface in eben diesen Geräten.
Weil Apple so furchtbar offen ist, darf ich mir kein Videokabel für 5 EUR kaufen (es müssen schon 45 EUR sein), weil Apple so furchtbar offen ist, beschwert sich mein iPhone dennoch ab und zu über inkompatible Hardware, wenn ich es auf mein Original-Apple-Dock stelle. Weil Apple so furchtbar offen ist, darf ich keine mit meinem iPhone gemachten Fotos per Bluetooth auf meinen Rechner schicken.
Weil Apple so furchtbar offen ist, darf ich nicht (mehr) mit C# und Mono für das iPhone entwickeln, muss eine kostenpflichtige und vorzensierte Distribution in Kauf nehmen. Und ich muss neben Vorbis und Theora „selbstverständlich“ auf Flash verzichten.
Ihr seid heuchlerische #$*?!, aber mal im Ernst!
IT Retro-Gaming

Irgendwie hat uns das Retro-Gaming-Fieber gepackt: Angefangen mit
Half Life, Opposing Force und Blue Shift (was streng genommen noch
gar nicht in die Kategorie „Retro“ fällt) über die
Amiga-Klassiker Zool (was für ein abgef*ckt schweres Spiel!), Zool 2
(besser) und Superfrog (auch mit
hohem Frustfaktor; ist der letzte Level noch zu schaffen, wenn man einmal ein Leben verliert?) sind wir mittlerweile bei den verschiedenen
Mario-Varianten für SNES und Game Boy (Classic) angekommen. Geil ![]()
Und wenn wir damit durch sind, wagen wir uns vielleicht noch einmal daran, Pang! durchzuzocken?
Kleiner Tipp am Rande (via Superlevel): Wer selbst auch noch einmal – und zwar ohne jeglichen Konfigurationsaufwand – die alten Game Boy-Titel zocken möchte, wird hier fündig: Hunderte von Spielen stehen hier per Mausklick zum Online-Spielen im Java-basierten Emulator bereit.
IT grmfplst -argh | pfft –Hmpft
Linux ist toll. Und dennoch scheitern zahlreiche Neulinge an einer (scheinbaren) Komplexität und einer vielleicht ungewohnten Philosophie. Viel schlimmer aber: die „alten Hasen“ gehen bei ihrer gern gegebenen Hilfestellung häufig von falschen Voraussetzungen aus. Und dann kommen solche amüsanten Reaktionen heraus:
Manchmal kommen mir im Internet recherchierte Anleitungen für dies und das so vor wie „Gib auf der Konsole […] ‚grmfplst -argh | pfft –Hmpft‘ (Großes H natürlich, weil sonst gehts nich) ein.“
Fußball IT Handy-TV: bleibt DVB-T die einzige Option?
Auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wird es vermutlich dabei bleiben, dass DVB-T die einzige sinnvolle Möglichkeit ist, die Spiele über das Handy zu verfolgen.
Zwar hat die FIFA angekündigt, die Spiele per Live-Stream mobilgerecht anbieten zu wollen – genauere Informationen darüber, unter welchen Bedinungen die Streams verfügbar sein werden (Direktvermarktung oder Umweg über die Netzbetreiber, Preise etc.), gibt es noch nicht (oder konnte ich zumindest bisher nicht finden). Selbst kostenlos angebotene Streams würden beim Endkunden das Vorhandensein einer Daten-Flatrate voraussetzen. Diese wiederum kommen zwar dank iPhone, Android und Konsorten langsam in Mode, sind aber trotzdem teuer und noch lange kein Standard.
T-Mobile versucht bereits seit einiger Zeit mit „MobileTV“, IPTV auf breiter Basis bei seinen Kunden zu etablieren – ab rund 5 EUR pro Monat geht der Spaß los.[1] Wenn man sich die Bewertungen im AppStore so anschaut, scheint das aber nicht gerade fabelhaft zu funktionieren. Und ob bzw. welche Angebote es zur Weltmeisterschaft geben wird, ist mir auch nicht bekannt.
[Update: Mittlerweile enthält die MobileTV-App ein buchbares Paket zur Fußball-WM, das alle Spiele plus Vor- und Nachberichterstattung sowie weitere Extras enthalten soll. Im Monatsabo ist das Paket für 4,95 EUR erhältlich. Ein Tageszugang kostet 1,95 EUR.]
Das andere Modell sieht so aus: DVB-T-fähige Mobiltelefone gibt es seit einiger Zeit für relativ wenig Geld auf dem Markt; die öffentlich-rechtlichen Sender sollten per DVB-T bundesweit verfügbar sein – und Zusatzkosten dürften dadurch ebenfalls ausgeschlossen sein, es sei denn, man zahlt bisher keine Rundfunkgebühren.
Bleibt also abzuwarten, was es bis zum Start der Fußball-WM noch an Angeboten geben wird; vielleicht gibt es ja noch Überraschungen.
[1] Lustig in diesem Zusammenhang: Während T-Mobile die Nutzung von Instant Messanging und VOIP über seine Datenflat-Tarife ausschließt mit der Begründung, die Netze könnten durch diese Dienste überlastet werden, scheint IPTV auch in einem größeren Umfang kein Problem zu sein.
IT Google visualisiert Löschanfragen
Screenshot von http://www.google.com/governmentrequests/
Google sorgt für Transparenz und stellt eine neue, kleine Website vor, auf der weltweite Löschanfragen und Auskunftsersuchen in der zweiten Jahreshälfte 2009 dargestellt werden. Eine Bewertung der Zahlen (etwa eine Spekulation darüber, wie hoch der Anteil an nicht strafrechtlich relevanten Inhalten sein mag) spare ich mir auf die Schnelle – bei Netzpolitik.org gibt es dafür einen ersten Kommentar. Von dort habe ich auch einfach die Headline übernommen.
IT Opera Mini für das iPhone ist da
Es ist soweit: Apple hat – für viele etwas überraschend – den Webbrowser Opera Mini für den AppStore freigegeben. Der Download ist seit Mitte der vergangenen Woche möglich.
Erste Eindrücke: Er ist schnell, tabbed Browsing ist im Vergleich zu Safari eine echte Wohltat, und das User Interface ist auch einigermaßen ordentlich geworden. (Etwas entfernt vom üblichem Look and Feel auf dem iPhone.) Das größte Manko: Opera Mini auf dem iPhone beherrscht kein JavaScript. Der Proxy-Server wertet wohl noch JavaScript aus, aber auf dem Endgerät wird kein Code mehr ausgeführt.
Ansonsten ist Opera Mini eine tolle Alternative zum Safari, vor allem dann, wenn man mal nicht per UMTS oder WLAN surfen kann.







