Hiroshima

Der Abwurf der zwei Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki vor siebzig Jahren forderte weit über 200.000 Menschenleben. Der Sender ARTE zeigt zu diesem Anlass sehenswerte Dokumentationen.

Bildquelle: Wikimedia [1]

Vor siebzig Jahren wurde Hiroshima durch den ersten militärischen Einsatz einer Atombombe praktisch ausgelöscht. Aus der Wikipedia:

70.000 bis 80.000 Menschen waren sofort tot. Bei Menschen, die sich im innersten Stadtkern aufhielten, verdampften buchstäblich die obersten Hautschichten. Der gleißende Blitz der Explosion brannte Schattenrisse von Personen in stehengebliebene Hauswände ein, ehe die Menschen von der Druckwelle fortgerissen wurden.

Drei Tage später wurde Nagasaki großflächig zerstört.

Die Explosion in etwa 470 Metern Höhe über dem Boden vernichtete im Umkreis von einem Kilometer 80 Prozent aller Gebäude – zumeist Holzhäuser – und ließ nur wenige Überlebende zurück.

Der Sender ARTE zeigte und zeigt zu diesem Anlass einige sehenswerte Dokumentationen, unter anderem den sehr guten Dokumentarfilm »Count-Down in ein neues Zeitalter: Hiroshima«, der allerdings bestimmt nichts für schwache Nerven ist. Außerdem gibt es das Online-Special Hibakushas, das sich mit den (letzten) Überlebenden der Hiroshima-Bombe befasst.

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