Houellebecq

Im aktuellen Spiegel gibt es eine ansonsten durchaus lesenswerte Rezension von Houellebecqs neuem Roman »Soumission« bzw. »Unterwerfung« – mit einem bemerkenswerten Seitenhieb:

Als Romancier hatte man ihn fast schon abgeschrieben, nachdem er zuletzt eher als Performace-Künstler mit dem Aussehen eines versoffenen Pennbruders oder eines Crystal-Meth-Junkies aufgetreten war.

Was das mit Inhalt oder Qualität des Romans zu tun hat weiß ich zwar auch nicht, aber was soll’s. Da ich Houellebecq bisher immer ganz gern gelesen habe (und »Elementarteilchen« für grandios halte), werde ich mir vermutlich auch »Unterwerfung« irgendwann einmal antun. Die deutsche Übersetzung erscheint kommenden Freitag. Eine kurze Rezension gibt es auf Spiegel Online.

Mit einem der Anschlagsopfer von Paris ist Houellebecq gut befreundet gewesen. Er hat anscheinend die Werbetour für sein Buch unterbrochen und sich nach Irland zurückgezogen.

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